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Thema: Ablauf des Amtsjahres in Zeiten von Corona

  1. #11
    Einfaches Mitglied Land: DE

    3 Renommee: 11 11


    Registriert seit:

    07.02.19

    AW: Ablauf des Amtsjahres in Zeiten von Corona

    Meine Erfahrung soweit (Amtsjahr-Beginn Juni 2021) decken sich auch mit dem, was vom Oktober '20 Durchgang berichtet wurde:

    - Vorlesungen komplett online, was auch gut so ist und hoffentlich so bleibt!

    - Den Monat beim Patentprüfer sollte man auf jeden Fall als (zumindest im Wesentlichen) Vollpräsenz einplanen. Die meisten Sachen kann man nur vor Ort erledigen (wg. der Recherchesoftware) und es gibt quasi keine Möglichkeit zur Datenübertragung nach Außen. Lediglich das genaue Studium der Entgegenhaltungen sowie das Erstellen vom Bescheid kann man daheim machen (wenn der Betreuer einem alles ausdruckt bzw. per Mail schickt), aber das ist nur ein kleiner Teil der Arbeit. Ich war etwa 3 bis 4 Tage pro Woche am Amt, da mein Betreuer selber kein Home Office machte; ein Kollege hatte einen Betreuer, der eigentlich nur HO gemacht hat und trotzdem extra 2x die Woche zum Besprechen reingefahren ist.

    - Den Monat beim Markenprüfer kann man locker remote machen. Mein Prüfer saß in Jena (!), d.h. Präsenz kam gar nicht in Frage. Die meiste Zeit vom Monat habe ich im Ausland "absolviert" und fand es ganz gut so. Auch der Kollege mit einer Münchner Prüferin musste lediglich zu Beginn 1x persönlich vorbeischauen, und das wäre sicher auch verhandelbar gewesen (und mit max. einer Hotelübernachtung erledigt). Ich empfehle da möglichst früh den Prüfer zu kontaktieren (also sobald die Zuweisung feststeht).

    - Beim BPatG Markensenat erfordern nur die Verhandlungen eine Anwesenheit. In meinem Markensenat bekommt jeder genau einen Verhandlungstermin. Beim Kollegen haben die gar keinen, als Ersatz gab es ein Verhandlungs-Rollenspiel über Zoom. Daher auch hier kein Grund, extra nach München zu ziehen - wobei die wenigen Verhandlungen auch an der Urlaubszeit liegen dürften.

    - Wie es beim technischen Beschwerdesenat ist, kann ich bei Interesse später ergänzen.


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  2. #12
    Einfaches Mitglied Land: DE

    1 Renommee: 10 10


    Registriert seit:

    14.03.21

    AW: Ablauf des Amtsjahres in Zeiten von Corona

    Hallo zusammen,

    wie geht es denn denen, die jetzt im Oktober ins Amtsjahr gestartet sind?
    Hat jemand was gehört wie es für die nächsten Durchgänge geplant ist?

    Vielen Dank!


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  3. #13
    Einfaches Mitglied Land: DE

    5 Renommee: 10 10


    Registriert seit:

    02.10.20

    AW: Ablauf des Amtsjahres in Zeiten von Corona

    Zitat Zitat von SarahK Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    wie geht es denn denen, die jetzt im Oktober ins Amtsjahr gestartet sind?
    Hat jemand was gehört wie es für die nächsten Durchgänge geplant ist?

    Vielen Dank!
    Also ich war jetzt für rund eine Woche in München (Anfang Oktober), die restliche Zeit in der Patentabteilung erfolgt für mich online. Markenabteilung ist vollständig online. Zum BPatG kann ich noch nichts sagen, würde aber davon ausgehen, dass dann ab Dezember zumindest die Lehrverantsaltungen weiterhin online durchgeführt werden.

    Ich habe keine konkreten Infos zum kommenden Durchgang ab Februar 2022, würde aber damit rechnen, dass wieder vermehrt auf Präsenz gesetzt wird - insbesondere wenn die epidemische Lage Ende November tatsächlich durch den Bund nicht mehr verlängert wird. Gerade letzteres ist aber nur eine Vermutung.


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  4. #14
    Einfaches Mitglied Land: DE

    5 Renommee: 10 10


    Registriert seit:

    02.10.20

    AW: Ablauf des Amtsjahres in Zeiten von Corona

    Zitat Zitat von DMX Beitrag anzeigen
    Meine Erfahrung soweit (Amtsjahr-Beginn Juni 2021) decken sich auch mit dem, was vom Oktober '20 Durchgang berichtet wurde:

    - Vorlesungen komplett online, was auch gut so ist und hoffentlich so bleibt!

    - Den Monat beim Patentprüfer sollte man auf jeden Fall als (zumindest im Wesentlichen) Vollpräsenz einplanen. Die meisten Sachen kann man nur vor Ort erledigen (wg. der Recherchesoftware) und es gibt quasi keine Möglichkeit zur Datenübertragung nach Außen. Lediglich das genaue Studium der Entgegenhaltungen sowie das Erstellen vom Bescheid kann man daheim machen (wenn der Betreuer einem alles ausdruckt bzw. per Mail schickt), aber das ist nur ein kleiner Teil der Arbeit. Ich war etwa 3 bis 4 Tage pro Woche am Amt, da mein Betreuer selber kein Home Office machte; ein Kollege hatte einen Betreuer, der eigentlich nur HO gemacht hat und trotzdem extra 2x die Woche zum Besprechen reingefahren ist.

    - Den Monat beim Markenprüfer kann man locker remote machen. Mein Prüfer saß in Jena (!), d.h. Präsenz kam gar nicht in Frage. Die meiste Zeit vom Monat habe ich im Ausland "absolviert" und fand es ganz gut so. Auch der Kollege mit einer Münchner Prüferin musste lediglich zu Beginn 1x persönlich vorbeischauen, und das wäre sicher auch verhandelbar gewesen (und mit max. einer Hotelübernachtung erledigt). Ich empfehle da möglichst früh den Prüfer zu kontaktieren (also sobald die Zuweisung feststeht).

    - Beim BPatG Markensenat erfordern nur die Verhandlungen eine Anwesenheit. In meinem Markensenat bekommt jeder genau einen Verhandlungstermin. Beim Kollegen haben die gar keinen, als Ersatz gab es ein Verhandlungs-Rollenspiel über Zoom. Daher auch hier kein Grund, extra nach München zu ziehen - wobei die wenigen Verhandlungen auch an der Urlaubszeit liegen dürften.

    - Wie es beim technischen Beschwerdesenat ist, kann ich bei Interesse später ergänzen.

    Bist Du ansich mittlerweile im technischen Beschwerdesenat angekommen? Wie ist es da?


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  5. #15
    Einfaches Mitglied Land: DE

    1 Renommee: 10 10


    Registriert seit:

    09.04.19

    AW: Ablauf des Amtsjahres in Zeiten von Corona

    Habe gestern mit dem Referat 4.3.5 telefoniert.

    Die tagesaktuelle Haltung im DPMA ist, dass auch für das im Februar 2022 beginnende Amtsjahr die in der Pandemie geltenden Regelungen wahrscheinlich zunächst weiter Bestand haben sollen. Etwaige Änderungen wegen Entspannung der Lage seien derzeit nicht geplant, deren Umsetzung würde ohnehin einige Zeit in Anspruch nehmen.

    Kann sich natürlich noch ändern. Aber mit Delta+ am Horizont und der aktuellen Inzidenzentwicklung halte ich eine baldige Umstellung zurück zur Präsenzpflicht für eher unwahrscheinlich.


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