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Thema: Gehalt eines EPAs (ohne DE-Zulassung)

  1. #1
    Einfaches Mitglied Land: DE

    3 Renommee: 10 10


    Registriert seit:

    29.04.20

    Gehalt eines EPAs (ohne DE-Zulassung)

    Hallo zusammen,

    könnte jemand mir mitteilen, ob das monatliche Gehalt eines EPAs (ohne DE-Zulassung) ein Grundgehalt enthält, d.h. kann er monatlich mindesten Gehalt verdienen, unabhängig von der Anzahl der monatlichen gearbeiteten Akten? Falls ja, wie hoch? Danke im Voraus.


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  2. #2
    KT-HERO Land: DE

    567 Renommee: 56 Renommee: 56 Renommee: 56 Renommee: 56 Renommee: 56 Renommee: 56 Renommee: 56 Renommee: 56 Renommee: 56 Renommee: 56 56

    Avatar von pak
    Registriert seit:

    29.01.08

    AW: Gehalt eines EPAs (ohne DE-Zulassung)

    So etwas lässt sich selbstverständlich im Arbeitsvertrag regeln. Wie hoch der jeweilige Anteil ist, dürfte auch Verhandlungssache sein.


    Gruß


    pak


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  3. #3
    KT-HERO Land: DE

    579 Renommee: 104 Renommee: 104 Renommee: 104 Renommee: 104 Renommee: 104 Renommee: 104 Renommee: 104 Renommee: 104 Renommee: 104 Renommee: 104 Renommee: 104 104

    Avatar von Pat-Ente
    Registriert seit:

    19.08.04

    AW: Gehalt eines EPAs (ohne DE-Zulassung)

    Die meisten nur-EPAs dürften in einem Angestelltenverhältnis in der Industrie beschäftigt sein. Dort findet man typischerweise eher ein aktenunabhängiges Fixgehalt, ggf. mit einem Bonus (der vermutlich meist in der Größenordung 10-25% liegt). Der Bonus beruht dabei durchaus auch auf Erfolgsfaktoren, die aber nicht zwingend mit der Anzahl der bearbeiteten Akten übereinstimmen, sondern ggf. auch wirtschaftliche Kennzahlen der Patentorganisation oder des Gesamtunternehmens einbeziehen.


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  4. #4
    Einfaches Mitglied Land: DE

    3 Renommee: 10 10


    Registriert seit:

    29.04.20

    AW: Gehalt eines EPAs (ohne DE-Zulassung)

    Zitat Zitat von pak Beitrag anzeigen
    So etwas lässt sich selbstverständlich im Arbeitsvertrag regeln. Wie hoch der jeweilige Anteil ist, dürfte auch Verhandlungssache sein.


    Gruß


    pak
    Zitat Zitat von Pat-Ente Beitrag anzeigen
    Die meisten nur-EPAs dürften in einem Angestelltenverhältnis in der Industrie beschäftigt sein. Dort findet man typischerweise eher ein aktenunabhängiges Fixgehalt, ggf. mit einem Bonus (der vermutlich meist in der Größenordung 10-25% liegt). Der Bonus beruht dabei durchaus auch auf Erfolgsfaktoren, die aber nicht zwingend mit der Anzahl der bearbeiteten Akten übereinstimmen, sondern ggf. auch wirtschaftliche Kennzahlen der Patentorganisation oder des Gesamtunternehmens einbeziehen.
    Vielen Dank pak und Pat-Ente!


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  5. #5
    GOLD-Mitglied Land: DE

    80 Renommee: 25 Renommee: 25 Renommee: 25 Renommee: 25 25

    Avatar von philkopter
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    AW: Gehalt eines EPAs (ohne DE-Zulassung)

    Hallo

    wenn Du angestellt bist, musst Du mind. 50% des Einkommens als Fixgehalt bekommen, da Du sonst scheinselbständig bist (bei nur einem Auftraggeber). In der Industrie wirst Du, wie einer der Vorposter schon meinte, ohnehin fast ausschliesslich ein Fixgehalt beziehen.

    In Kanzleien ist es üblich ein Grundgehalt zu zahlen und ab einer gewissen Anzahl weiterberechneter Stunden einen Zuschlag pro Stunde. Beispielsweise bekommst Du ein Gehalt für 600h im Jahr und ab der 601. Stunde einen 40% Anteil des weiterberechneten Stundensatz (nur als Beispiel!).

    Dies hat den Vorteil, dass die Kanzlei ein überschaubares finanzielles Risiko hat falls es keine Aufträge mehr gibt. Gleichzeitig kannst Du dich als Anwalt bei guter Auftragslage finanziell von Kollegen abheben, die weniger Stunden leisten.

    So ein leistungsbezogener Vertrag macht es natürlich schwierig in Verhandlungen mit Banken usw., da das nachweisbare Einkommen relativ gering ist.

    Über die Höhe des Gehalts wirst Du hier kaum eine Auskunft bekommen. Kannst mir aber gerne eine PN schreiben.

    VG


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  6. #6
    Einfaches Mitglied Land: DE

    3 Renommee: 10 10


    Registriert seit:

    29.04.20

    AW: Gehalt eines EPAs (ohne DE-Zulassung)

    Zitat Zitat von philkopter Beitrag anzeigen
    Hallo

    wenn Du angestellt bist, musst Du mind. 50% des Einkommens als Fixgehalt bekommen, da Du sonst scheinselbständig bist (bei nur einem Auftraggeber). In der Industrie wirst Du, wie einer der Vorposter schon meinte, ohnehin fast ausschliesslich ein Fixgehalt beziehen.

    In Kanzleien ist es üblich ein Grundgehalt zu zahlen und ab einer gewissen Anzahl weiterberechneter Stunden einen Zuschlag pro Stunde. Beispielsweise bekommst Du ein Gehalt für 600h im Jahr und ab der 601. Stunde einen 40% Anteil des weiterberechneten Stundensatz (nur als Beispiel!).

    Dies hat den Vorteil, dass die Kanzlei ein überschaubares finanzielles Risiko hat falls es keine Aufträge mehr gibt. Gleichzeitig kannst Du dich als Anwalt bei guter Auftragslage finanziell von Kollegen abheben, die weniger Stunden leisten.

    So ein leistungsbezogener Vertrag macht es natürlich schwierig in Verhandlungen mit Banken usw., da das nachweisbare Einkommen relativ gering ist.

    Über die Höhe des Gehalts wirst Du hier kaum eine Auskunft bekommen. Kannst mir aber gerne eine PN schreiben.

    VG
    Vielen Dank philkopter für deine Antwort!


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  7. #7
    Einfaches Mitglied Land: DE

    3 Renommee: 10 10


    Registriert seit:

    07.12.16

    AW: Gehalt eines EPAs (ohne DE-Zulassung)

    Zitat Zitat von philkopter Beitrag anzeigen
    Hallo

    wenn Du angestellt bist, musst Du mind. 50% des Einkommens als Fixgehalt bekommen, da Du sonst scheinselbständig bist (bei nur einem Auftraggeber). In der Industrie wirst Du, wie einer der Vorposter schon meinte, ohnehin fast ausschliesslich ein Fixgehalt beziehen.

    In Kanzleien ist es üblich ein Grundgehalt zu zahlen und ab einer gewissen Anzahl weiterberechneter Stunden einen Zuschlag pro Stunde. Beispielsweise bekommst Du ein Gehalt für 600h im Jahr und ab der 601. Stunde einen 40% Anteil des weiterberechneten Stundensatz (nur als Beispiel!).

    Dies hat den Vorteil, dass die Kanzlei ein überschaubares finanzielles Risiko hat falls es keine Aufträge mehr gibt. Gleichzeitig kannst Du dich als Anwalt bei guter Auftragslage finanziell von Kollegen abheben, die weniger Stunden leisten.

    So ein leistungsbezogener Vertrag macht es natürlich schwierig in Verhandlungen mit Banken usw., da das nachweisbare Einkommen relativ gering ist.

    Über die Höhe des Gehalts wirst Du hier kaum eine Auskunft bekommen. Kannst mir aber gerne eine PN schreiben.

    VG
    Woher hast du diese Zahl (50%)?


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  8. #8
    GOLD-Mitglied Land: DE

    46 Renommee: 17 Renommee: 17 17


    Registriert seit:

    22.04.14

    AW: Gehalt eines EPAs (ohne DE-Zulassung)

    Zitat Zitat von philkopter Beitrag anzeigen
    wenn Du angestellt bist, musst Du mind. 50% des Einkommens als Fixgehalt bekommen, da Du sonst scheinselbständig bist (bei nur einem Auftraggeber). In der Industrie wirst Du, wie einer der Vorposter schon meinte, ohnehin fast ausschliesslich ein Fixgehalt beziehen.
    Da scheint etwas durcheinander zu gehen: Das variable Gehalt ist ja kein selbständiges Zusatzeinkommen, bei dem die Gefahr einer Scheinselbständigkeit bestünde, sondern ein Einkommen aus unselbständiger Arbeit. Steuern und Soziales führt Dein Arbeitgeber direkt ab, genau wie beim Fixgehalt auch.

    Steuerlich wird der Bonus offenbar ziemlich ungünstig behandelt - ich komme aber seit einiger Zeit schon nicht dazu, mir mal anzuschauen, woran das eigentlich liegt. Daher scheint es günstig, den Anteil des Fixgehalts möglichst hoch zu halten.
    Geändert von kronion (22.05.20 um 11:23 Uhr)


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  9. #9
    GOLD-Mitglied Land: DE

    80 Renommee: 25 Renommee: 25 Renommee: 25 Renommee: 25 25

    Avatar von philkopter
    Registriert seit:

    28.04.12

    AW: Gehalt eines EPAs (ohne DE-Zulassung)

    Zitat Zitat von kronion Beitrag anzeigen
    Da scheint etwas durcheinander zu gehen: Das variable Gehalt ist ja kein selbständiges Zusatzeinkommen, bei dem die Gefahr einer Scheinselbständigkeit bestünde, sondern ein Einkommen aus unselbständiger Arbeit. Steuern und Soziales führt Dein Arbeitgeber direkt ab, genau wie beim Fixgehalt auch.

    Steuerlich wird der Bonus offenbar ziemlich ungünstig behandelt - ich komme aber seit einiger Zeit schon nicht dazu, mir mal anzuschauen, woran das eigentlich liegt. Daher scheint es günstig, den Anteil des Fixgehalts möglichst hoch zu halten.
    Hallo

    ich habe mich da tatsächlich falsch ausgedrückt. In einem Angestelltenverhältnis besteht keine Gefahr als scheinselbständig zu gelten.

    Ich wollte darauf hinaus, dass ein Vertrag mit einer überwiegend umsatzabhängigen Komponente sittenwidrig ist, da damit das unternehmerische Risiko auf den Arbeitnehmer abgewälzt wird.

    Siehe z.B. https://dejure.org/dienste/vernetzun...20Sa%201249/14

    Viele Grüsse


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  10. #10
    SILBER-Mitglied Land: DE

    39 Renommee: 18 Renommee: 18 18


    Registriert seit:

    04.08.08

    AW: Gehalt eines EPAs (ohne DE-Zulassung)

    Zitat Zitat von philkopter Beitrag anzeigen
    Ich wollte darauf hinaus, dass ein Vertrag mit einer überwiegend umsatzabhängigen Komponente sittenwidrig ist, da damit das unternehmerische Risiko auf den Arbeitnehmer abgewälzt wird.

    Siehe z.B. https://dejure.org/dienste/vernetzun...20Sa%201249/14
    Nach oberflächlicher Lektüre scheint sich das so nicht aus der angeführten Entscheidung zu ergeben. Als sittenwidrig wurde dort nicht die umsatzabhängige Komponente an sich beurteilt, sondern, dass die Auszahlung davon abhängig gemacht wurde, dass der Mandant seine Rechnung bezahlt.


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