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Thema: Beginn der Patentanwaltsausbildung mit 35 und zwei Kindern - Erfahrungsberichte

  1. #1
    Einfaches Mitglied Land: DE

    1 Renommee: 10 10


    Registriert seit:

    04.04.18

    Beginn der Patentanwaltsausbildung mit 35 und zwei Kindern - Erfahrungsberichte

    Hallo zusammen,

    als Ingenieur des Maschinenbaus erwäge ich derzeit die Ausbildung zum Patentanwalt anzutreten. Da ich mich mit Mitte 30, zwei kleinen Kindern und einer tollen Frau an meiner Seite, die mein Vorhaben unterstützen würde, wahrscheinlich in einer anderen Lebenssituation als die meisten anderen potentiellen Patentanwaltskandidaten befinde, wäre ich an Erfahrungsberichten von Menschen interessiert, die sich zu Beginn der Ausbildung in einer vergleichbaren Situation befanden.
    - Wie sah/sieht Euer Leben während der Ausbildungszeit aus? Musstet/Müßt Ihr jede freie Minute am Abend und an den Wochenenden lernen?
    - Habt Ihr den Eindruck, dass Ihr bei der Ausbildungsplatzsuche gegenüber jüngeren Kandidaten einen Nachteil hattet?

    Ich bin gespannt auf Eure Beiträge. Außerdem würde ich mich sehr über einen direkten Erfahrungsaustausch per Telefon freuen. Wenn mir also jemand, der in vergleichbarer Situation die Ausbildung angetreten hat eine Privatnachricht mit Telefonnummer schicken würde, würde ich mich gerne melden.

    Herzlichen Dank!


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  2. #2
    KT-HERO Land: DE

    534 Renommee: 49 Renommee: 49 Renommee: 49 Renommee: 49 Renommee: 49 Renommee: 49 Renommee: 49 Renommee: 49 49

    Avatar von pak
    Registriert seit:

    29.01.08

    AW: Beginn der Patentanwaltsausbildung mit 35 und zwei Kindern - Erfahrungsberichte

    Ich war zwar nicht in vergleichbarer Position, wurde aber gemeinsam mit einem Kollegen ausgebildet, der auch bereits zwei kleine Kinder am Start hatte und aufgrund der vorangegangenen Promotion erst mit 35 angefangen hat. Also: Locker bleiben.

    Inwiefern Kanzleien jüngere Kandidaten bei der Vergabe eines Ausbildungsplatzes bevorzugen, käme doch einfach auf einen Bewerbungsversuch an. Da die meisten - nach meiner Einschätzung und entgegen etwaiger Ankündigungen - ohnehin nicht für den eigenen Bedarf ausbilden, sollte das Alter kein Problem sein. Und Mitte 30 ist doch noch nicht alt ... ;-)

    Gruß

    pak


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  3. #3
    KT-HERO Land: DE

    120 Renommee: 26 Renommee: 26 Renommee: 26 Renommee: 26 26


    Registriert seit:

    01.11.07

    AW: Beginn der Patentanwaltsausbildung mit 35 und zwei Kindern - Erfahrungsberichte

    Sehe ich auch so. Die ganze Sache ist zwar kein Zuckerschlecken, egal ob man Mitte 20 oder Mitte 30 ist, aber wenn man sich im Beruf gelangweilt fühlt und "mehr will" ohne komplett alles aufzugeben, ist es sicherlich eine interessante Option. Ich habe die deutsche und die europäische Zulassung, empfehle aber jedem Interessierten für sich kritisch zu prüfen, ob man die deutsche Zulassung tatsächlich braucht (deutlich mehr Aufwand als die europäische (u.a. Amtsjahr!!!) und -hier kann man lange streiten- meiner Ansicht nach alles in allem weniger gefragt als die europäische Zulassung).


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  4. #4

    AW: Beginn der Patentanwaltsausbildung mit 35 und zwei Kindern - Erfahrungsberichte

    Hallo Locke,

    Dein Thema ist im Laufe der Jahre in diesem Forum schon mehrfach diskutiert worden - kein Wunder, die Fragestellung ist durchaus praxisnah.

    Ein Tipp wäre jetzt für Dich, einfach die entsprechenden Threads mal durchzuscrollen. Zum Einen gibt es sicher ein paar Informationen, zum Anderen aber müssten diejenigen, die in Threads vom September 2014 oder aus 2012 und 2011 in Deiner jetzigen Position waren, doch jetzt eigentlich genau die sein, die Du kontaktieren möchtest. Sie sind jetzt (hoffentlich) Absolventen der Ausbildung und sollten die eine oder andere Prüfung bestanden haben.

    Versuche doch umgekehrt, sie direkt hier über eine Benachrichtigung zu kontaktieren. Vielleicht haben sie auch schon Dich kontaktiert, das können wir ja nicht beurteilen.

    Und ansonsten rate ich, einfach mal nicht die angestoßenen Stellen Deines Apfels anzuschauen, sondern die Vorteile: Mit "einer tollen Frau an Deiner Seite, die dein Vorhaben unterstützen würde" und im Alter von 35 nach abgeschlossenem Maschinenbaustudium dürftest Du finanziell deutlich besser aufgestellt sein, als die Mehrzahl der Kandidaten. Du könntest schon einige Jahre im Beruf ziemlich ordentlich verdient und nichts tolles, aber immerhin angespart haben. Und Zeit ist Geld, oder hier: Geld ist Zeit. Wenn Ihr beide Euch einig über die Anwendung dieses Geldes seit, bist Du anders als viele andere Kandidaten nicht auf irgendwelche Nebenjobs während des Münchner Jahres angewiesen. Diese Zeit kann für eben die tolle Frau, die zwei Kinder (und, wenn erforderlich) zusätzliche Lernkapazitäten sinnvoller aufgewandt werden. Die Anschaffung eines Wohnmobils oder was sonst so gerade eine junge Familie von dem Geld kaufen könnte müsste dann eben noch zurückgestellt werden.

    Frohes Schaffen
    Blood für PMZ


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