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Thema: Reisebereitschaft eines Patentanwalts

  1. #1
    Einfaches Mitglied Land: DE

    1 Renommee: 10 10


    Registriert seit:

    08.08.14

    Reisebereitschaft eines Patentanwalts

    Guten Tag zusammen,

    wie sieht eigentlich die notwendige Reisebereitschaft und Reisetätigkeit eines Patentanwalts aus?
    Ich könnte mir vorstellen, dass der zeitlich größte Anteil des Berufalltags im Büro stattfindet und bspw. für Gespräche mit dem Mandanten eine Dienstreise angetreten wird.
    1. Unterscheiden sich diese Anteile zwischen großen und kleineren Kanzleien?
    2. Wie sieht das Verhältnis bei kleineren Kanzleien (bspw. im ländlichen Raum) aus? Werden die Gespräche mittlerweile eher über eine Web- oder Video-Konferenz erledigt oder steht der persönliche Austausch im Vordergrund (bspw. bei der Akquise)?
    3. Spielt bei den Mandanten eher die fachliche Orientierung der Kanzlei oder die geografische Lage (Nähe zum eigenen Unternehmen) eine Rolle?

    Danke und viele Grüße.


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  2. #2
    SILBER-Mitglied Land: DE

    39 Renommee: 28 Renommee: 28 Renommee: 28 Renommee: 28 28

    Avatar von Lurchi
    Registriert seit:

    15.07.14

    AW: Reisebereitschaft eines Patentanwalts

    Meiner Erfahrung nach unterscheiden sich die Anteile von Kanzlei zu Kanzlei. Tendenziell würde ich sagen, dass in großen Kanzleien eher mehr Reisetätigkeit wegen mündlichen Verhandlungen zu erwarten ist. Eine große Kanzlei hat auch eher Mandanten, die dafür zahlen (können), dass der Anwalt mal einen ganzen Tag (oder sogar mehr) für eine Besprechung unterwegs ist.

    Bei kleinen Kanzleien muss man meiner Meinung nach unterscheiden. Es gibt die auf der grünen Wiese, die viel Kollegenarbeit machen und günstig als Ghostwriter für große Patentabteilungen tätig sind. Da tendiert die Reisetätigkeit wohl gegen 0. Dann gibt es die kleinen Kanzleien auf dem Land, die viele Mandanten aus der Region vertreten. Da schaut man wohl mal öfters beim Mandanten vorbei. Das ist dann aber auch ein Weg von 1-50km. Das würde ich nicht unbedingt als Reisetätigkeit werten. Das fährt so manch einer jeden Tag in die Kanzlei.

    Gespräche mit Mandanten über Video-Konferenz finde ich persönlich bei technischen Angelegenheiten oft eher weniger zielführend, da es oft hilfreich ist die technische Entwicklung persönlich aus verschiedenen Winkeln anzugucken und anzufassen usw.. Bei strategischen Besprechungen sind Videokonferenzen auf jeden Fall sinvoll aber wohl auch eher was für große Kanzleien.


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